PR-Strategien identifizieren & entwickeln (Inhouse-Seminar)

In der heutigen Medienwelt ist es kein leichtes Unterfangen, Vertrauen aufzubauen, Reputation nach außen zu tragen und kommunikative Highlights zu setzen, die Stakeholder tatsächlich interessieren. Zu fundamental haben sich PR-Strategien angesichts neuer Technologien und Medien gewandelt. Daher muss händeringend ein neuer Ansatz her – ein Konzept, das auf einem strategisch soliden Fundament fußt und Ihre Markenwerte ebenso wie deren Sichtbarkeit langfristig zu steigern weiß.

Unser Inhouse-Seminar richtet sich an alle, die Ihr Unternehmen ideal positionieren, Leistungen anschaulich präsentieren und Ihr Können effektiv kommunizieren möchten. Gemeinsam entwickeln wir eine Strategie, um langfristig auf Ihr Image einzuwirken und Meinungen zu beeinflussen. So widmen wir uns wesentlichen Fragen, damit Sie die Beziehungen zur Öffentlichkeit nachhaltig verbessern und sich in relevanten Zielgruppen mehr Gehör verschaffen.

Das Seminar ist ganz spezifisch auf Ihre Bedarfslage und Ihre Branche ausgerichtet. So wird die Agenda gemeinsam in enger Absprache mit Ihnen erarbeitet. Auf die Art werden interne wie auch externe Faktoren angemessen berücksichtigt.

Inhouse | ganztägig

Inklusive Seminarunterlagen, Zertifikat & Anreise

Preis auf Anfrage

Ideal für eine Gruppengröße von max. 12 Person

Seminar-Methoden

  • Interaktiver Vortrag, sodass Sie sich jederzeit einbringen und Fragen stellen können.
  • Vielseitiger Medieneinsatz durch Präsentation und Live-Demonstrationen
  • Maximaler Praxisbezug durch branchennahe Best & Bad Practices
  • ggf. Interviews mit Beteiligten
  • Gruppenarbeit

Arbeitsmittel

  • in Vorbesprechung festzulegen
  • Diverse Checklisten für Fokusthemen
  • Leitfragen: Positionierung & PR-Strategien

Seminarleitung

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist Autorin des Handbuchs Erfolgreiche PR im Social Web (Rheinwerk Verlag) und Geschäftsführerin der Strategie- und Kreativagentur REBELKO, vormals Social Media Aachen. Seit 2010 entwickelt sie PR-, Marketing- und Social Media Strategien für B2B, B2C und Non-Profits. Als Senior Consultant konzipiert sie 360°-Strategien und unterstützt das Kampagnenmanagement namhafter Marken.

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist u.a. Dozentin bei eMBIS, Akademie für Online Marketing, an der FOM und an der Akademie der deutschen Medien.

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Wie man Trolle identifiziert und richtig mit ihnen umgeht

Auch wenn die Überschrift dies vermuten lässt, wir befinden uns nicht im Märchenwald. Denn auch in den Weiten des Social Web sind Trolle zu Hause. Allerdings ist hier nicht die Rede von mythischen Gestalten, sondern als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche die Kommunikation im Internet auf destruktive Weise zu behindern versucht. So verfasst ein solcher User Beiträge, die sich größtenteils auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und trägt dabei weder konstruktive noch sachbezogene Inhalte zur laufenden Diskussion bei.

Dabei ist nicht jeder Nutzer, der Kritik äußert, sofort mit einem Troll gleichzusetzen. Diesen erkennt man häufig daran, dass seinen Bemängelungen jegliche Grundlage in der Realität fehlt. Auch nutzen Trolle gerne multiple IP Adressen und schreiben von anonymen, manchmal auch von verschiedenen Profilen. Identifizieren Unternehmen einen solchen Troll auf dem eigenen Social Media Kanal, gilt zunächst einmal folgender Grundsatz: „Don’t feed the Troll!“. Denn mit solchen Nutzern kann man nicht diskutieren. Auf Vernunft basierende Argumente bieten ihnen nur zusätzlichen Zündstoff. Daher ist es in den meisten Fällen tatsächlich das Beste, den Troll einfach zu ignorieren. So wird ihm schnell langweilig und er wendet sich ab. Absehen sollte man aber vom Löschen der unerwünschten Inhalte, denn damit heizt man den Troll erfahrungsgemäß nur weiter an. Auch sollten Unternehmen nur im Notfall diesen Nutzer auf der Seite blockieren. Eine neue Identität ist schnell angelegt und vertagt lediglich das Problem.

Abhilfe schafft eine bereits im Vorfeld gut ausgearbeitete Krisenstrategie, da nun mal jedes Unternehmen ab und an negativem Feedback ausgesetzt ist. Wichtig ist nur, richtig damit umzugehen zu wissen. So kann der Verantwortliche im Falle des Falles Ruhe bewahren und angemessen reagieren. Dann sind die Troll-Turbulenzen letztlich auch schnell überwunden und die Community kann wieder ins gewohnte Fahrwasser kommen.


Beschwerdemanagement 2.0: Wie man Kunden richtig einschätzt

Das Social Web bedeutet für viele Unternehmen eine deutliche Umstellung ihrer Kommunikationsstrategie. Vor den Mitmachwebzeiten war man es gewohnt, Kunden über TV oder Printmedien nach dem  One-to-Many-Prinzip mit Informationen zu versorgen. Auf kritisches Feedback, das weite Kreise zieht und sich wie ein Selbstläufer entwickelt, stieß man eher selten. Aufgrund der Reichweite sozialer Netzwerke und der dortigen Kommunikations-kultur ist dies heute anders. Denn User nutzen die Gelegenheit zur öffentlichen Meinungsäußerung, auch wenn diese kritisch ist. Insofern sollten sich Unternehmen die Frage stellen: Wie gehen wir damit um? Wie sollen wir auf Kritik reagieren?

Dass online nicht nur Lobeshymnen ertönen, sondern es auch manchmal Kritik hagelt, ist vollkommen normal und sollte Unternehmen nicht davon abhalten, in sozialen Medien aktiv zu werden. Nur gilt auch bei diesem Thema: Vorbereitung ist alles. So gibt es laut einer Infografik von ExactTarget fünf verschiedene "Nörgler-Typen", die man als Community Manager einzuschätzen lernen sollte, damit das Beschwerdenmangement 2.0 gelingt.

Während der sanftmütige Kunde (Meek Customer) wenig Ärger bereitet und einfach mit einer kleinen Entschuldigung zu beschwichtigen ist, kann es mit dem aggressiven Kunde (Aggressive Customer) beizeiten schon einmal etwas schwieriger werden. Lange, streitsüchtige Beschwerden sind seine Kennmarke. Daher ist es nicht immer leicht, ihn positiv zu stimmen. Für Rechtfertigungen, die erläutern, warum das eigene Produkt gewisse Schwächen aufweist, hat er kein Verständnis. Daher sollten Unternehmen hier keine Ausflüchte suchen, sondern dem Kritiker Verständnis entgegenbringen, ihm Gehör schenken und sich um eine schnellstmögliche Lösung des Problems bemühen. Wenn man also Ansprechbarkeit und Entgegenkommen zeigt, erhält man letztlich positive Resonanz.

Doch egal an welchen Nörgler-Typen man gerät: Es ist immer wichtig, zeitnah zu reagieren. Sich für Feedback zu bedanken und dem Verfasser das Gefühl zu vermitteln, ernstgenommen zu werden, ist dabei eine Selbstverständlichkeit. Da dies theoretisch oft einfacher klingt als es in der Praxis umzusetzen ist, sollte bereits frühzeitig eine Krisenstrategie konzipiert werden. So wissen Mitarbeiter bereits im Vorfeld, wie sie mit Kritikern umgehen und mit ein bisschen Erfahrung lernen sie die unterschiedlichen Nutzer-Typen richtig einzuschätzen, sodass sie selbst anfänglich unzufriedene Kunden besänftigen können.