Content Marketing: Einführung & Grundlagen

Content Marketing – ein Begriffspaar, das seit Jahren auf Erfolgskurs ist. Was aber ist genau darunter zu verstehen? Warum sind die Erstellung und Distribution von Inhalten derart relevant für die Unternehmenskommunikation? Warum einmal mehr im digitalen Zeitalter? Und welche Rolle spielt Social Mobile Media dabei?

Die Kunst ist, starke Inhalte mit Mehrwert für die eigenen Zielgruppen zu identifizieren und diese medienübergreifend zu platzieren. Ob B2B oder B2C – gutes Content Marketing vermag selbst komplexe Inhalte leicht verständlich aufzubereiten. Perfekt abgestimmt auf den Adressaten­kreis, aber eben auch auf Kanäle und Plattformen! Alles mit dem Ziel, die Glaub­haftigkeit, Sichtbarkeit und Reputation des Unternehmens zu steigern. In unserem Seminar erfahren Sie, worauf es konkret ankommt und wie Storytelling Ihr Content Marketing zum "King" macht.

09.06.2020 & 29.09.2020 | 9.00 bis 16.30 Uhr

REBELKO, Heinrichsallee 41, 52062 Aachen

Inklusive Getränke, Snacks, Mittagessen, Seminar­unterlagen, Zertifikat

549€ pro Person, zzgl. MwSt

Das Seminar findet bei einer Teilnehmerzahl von 4 Personen statt.

Seminar­inhalte

  • Einführung ins Content Marketing oder “gute Gründe für gute Inhalte”
  • Content Best Practices: Websites, Corporate Blogs, Social Media & Plattformen
  • “Don’t spam!” Dos & Don’ts im Content Marketing
  • Zum Zusammenhang von Content Marketing & Suchmaschinen­optimierung (SEO)
  • Kundenorientierter Content: Formate im Überblick und was sie bringen
  • Storytelling-Ansätze im Social Web – das Kommunikations­kapital Ihres Unternehmens
  • Kurzworkshop mit konkreten Handlungsempfehlungen
  • Zusammenfassung

Seminar-Methoden

  • Interaktiver Vortrag, sodass Sie sich jederzeit einbringen und Fragen stellen können.
  • Vielseitiger Medieneinsatz durch Präsentation und Live-Demonstrationen
  • Maximaler Praxisbezug durch Dos & Don'ts

Arbeits­mittel

  • Notebook oder Tablet
  • Blöcke und Stifte werden gestellt

Seminar­leitung

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist Autorin des Handbuchs Erfolgreiche PR im Social Web (Rheinwerk Verlag) und Geschäftsführerin der Strategie- und Kreativagentur REBELKO, vormals Social Media Aachen. Seit 2010 entwickelt sie PR-, Marketing- und Social Media Strategien für B2B, B2C und Non-Profits. Als Senior Consultant konzipiert sie 360°-Strategien und unterstützt das Kampagnenmanagement namhafter Marken.

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist u.a. Dozentin bei eMBIS, Akademie für Online Marketing, an der FOM und an der Akademie der deutschen Medien.

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2013 - Das Jahr des Content Marketings

Content Marketing ist in den Augen vieler Experten der Trend des Jahres 2013 - dies ergaben auch die Ergebnisse des Trendbarometers 2013 von Adobe und Econsultancy. Content Marketing hat für Unternehmen, Organisationen und Agenturen an Bedeutung gewonnen und vertreibt Social Media somit von der Spitzenreiterposition. Dennoch lassen sich beide Bereiche nicht klar voneinander trennen, denn so wichtig wie Content Marketing für Social Media ist, so bedeutsam sind Facebook, Twitter und Co. für die Erstellung und Verbreitung eben solcher Inhalte. Doch wo genau findet man Informationen und Geschichten, die sich für soziale Medien eignen?

"Content ist alles – und alles ist Content." Wirklich gute Inhalte zeichnen sich allerdings nicht dadurch aus, dass schlichtweg alles gepostet wird, was in einem Unternehmen passiert. Vielmehr müssen Beiträge einen gewissen Mehrwert für Nutzer haben, um der digitalen Informationsflut entgegenzuwirken. Und weil man bei den vielzähligen Möglichkeiten der Contentgenerierung schnell den Überblick verliert, fasst David Armano diese zu fünf Typen des Contents zusammen, die wir nun etwas genauer unter die Lupe nehmen:

So ist erstens alles sogenannter Curated Content, was ein Unternehmen den Nutzern zeigen will, d.h. was aus der Masse an möglichen Inhalten ausgewählt, zusammengetragen und ansprechend aufbereitet wird. Ziel ist es dabei, Geschichten zu erzählen, die spannend und informativ sind, und mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden. Storytelling lautet hier das Stichwort. Als zweiten Content Typen bestimmt er Co-Created Content, was in diesem Zusammenhang nichts anderes als Mitbestimmung heißt. Content sollte also nicht nur für die Community gepostet, sondern auch gemeinsam mit ihr gestaltet werden. Für guten Content ebenfalls von Bedeutung ist dessen Originalität, was Armano unter Original Content zusammenfasst. So sollten Unternehmen ihre Social Web Performance möglichst einzigartig gestalten, denn wie jede erfolgreiche Marke, sollte auch der Content eines Unternehmens unverwechselbar sein. Unternehmen können ihre Inhalte viertens auch gänzlich in Zusammenarbeit mit ihrer Community gestalten. Consumer Generated Content wird diese Art der Inhaltserstellung genannt, bei der Konsumenten zu Prosumenten werden. Der letzte Content Typ wird auch als sogenannte Native Werbung bezeichnet. Ziel des Sponsored Contents ist es, das eigene Anliegen so in den Inhalt zu integrieren, dass der Lesefluss nicht unterbrochen wird, sodass Werbung direkt geteilt und kommentiert wird.

Insgesamt kann man also festhalten, dass Content  - wahrscheinlich auch über 2013 hinaus - das A und O für gelungenes Marketing ist und dass Social Media ein geeignetes Mittel zur Generierung und Verbreitung solcher Inhalte darstellen. Der Erfolg einer Web 2.0 Performance hängt wiederum von der Wertigkeit der Inhalte ab. Aufgrund dessen wird Content Marketing wohl auch 2014 ein heiß diskutiertes Thema bleiben - auch im Social Media Marketing.


montagsSMAC | Alles ist Content

Es ist eine der häufigsten Fragen, die in Gesprächen über die Einrichtung einer Unternehmensseite bei Facebook, Twitter, etc. gestellt wird. "Was soll ich da eigentlich posten?" und im Anschluss daran: "Wen interessiert denn das?" Stichwort: Content.

Grundsätzlich ist zunächst einmal alles Content. In jedem Unternehmen gibt es Wissenswertes, Interessantes, Spannendes und Lustiges, also warum nicht davon berichten? Okay, vorher muss geklärt sein, wen ich überhaupt erreichen will mit meiner Social Media Aktivität. Wer ist meine Zielgruppe und was ist mein Ziel? Image pflegen, Service & Support bieten, verkaufen, unterhalten, fähige Nachwuchskräfte ansprechen? Auf die Ausrichtung kommt es an, sie bestimmt den Content. Und damit man nicht anfängt, alles von A bis Z auf der eigenen Facebookseite herauszugeben, ist es unabdingbar immer einen Begriff im Hinterkopf zu halten: Mehrwert.

Fan eines Unternehmens oder einer Marke wird man, weil man sich einen Mehrwert davon verspricht und sei es der, dass man anderen zeigt, dass einem dieses Unternehmen gefällt. Mehrwert ist ein breiter Begriff und soll auch so gedacht werden. Ein Beispiel: Ein Notebookhändler will Notebooks verkaufen. Neben Daten & Fakten zu den einzelnen Geräten, kann man seine Fans aber genauso mit hilfreichen Tipps und Tricks, Links zu Tools oder Testberichten versorgen. Und warum nicht mal ein witziges Katzenbild zwischendurch? Ziel ist es, dass sich der Nutzer gut aufgehoben fühlt - fachlich, servicetechnisch und nicht zuletzt menschlich.

Wichtig ist nur: Die Marke nicht aus den Augen verlieren, den Kontext wahren und einen Bezug zum eigenen Produkt/Dienstleistung/Angebot herstellen. Die Frage "Was hat dieses Posting mit mir zu tun?" sollte man sich jedesmal wieder stellen und auch beantworten können! Dabei ist es beispielsweise durchaus sinnvoll, auch aktuelle Themen einzubringen, eben all das, was Teil der Lebenswelt des Nutzers ist. Guter Content fällt nicht vom Himmel, ist aber auch kein Hexenwerk. Der User ist bei Facebook, um unterhalten & informiert zu werden und sich auszutauschen, darauf kann (muss!) man sich einstellen. Wenn Inhalte langweilig werden, wird auch die Quelle des Postings als langweilig empfunden. Bindet man hingegen den Nutzer ein, hört ihm zu und spricht ihn an, lernt man seine Zielgruppe und deren Wünsche viel besser kennen, als man es auf jede andere Weise könnte.

Dass der Medien-Mix stimmen muss und Inhalte nicht nur teilenswert sein sollten, sondern auch teilbar aufbereitet werden müssen, sind Punkte, die im nächsten Schritt eine große Rolle spielen. Auch über ein gutes Storytelling sollte man sich Gedanken machen, wenn man seine Marke optimal präsentieren will. Feststehen sollte allerdings vor all dem: Mein Content steht am Anfang meines erfolgreichen Social Media Marketings.

Norbert Windeck