Markenrichtlinien, auch als Brand Guidelines bekannt, sind unerlässliche Werkzeuge zur Sicherstellung einer konsistenten Markenpräsentation und -kommunikation, sowohl nach außen als auch nach innen. Sie dienen als interne Leitfäden, die sicherstellen, dass alle Aspekte der Corporate und Visual Identity einer Marke einheitlich umgesetzt werden.

Solche Richtlinien sind entscheidend, um die Unternehmenskultur zu stärken, die Motivation aller Mitarbeitenden zu förder, die Marke langfristig aufzubauen und wachsen zu lassen. Brand Guidelines legen beispielsweise fest, wie die Marke in verschiedenen Kontexten kommuniziert und präsentiert wird, und gewährleisten, dass die visuelle und sprachliche Identität der Marke stets gewahrt bleibt. Sie können auf vielerlei Art und Weise formuliert und im Unternehmen eingeführt werden: etwa durch die Definition der Brand Identity, der zentralen Eigenschaften, Werte und Visionen einer Marke, aber auch durch klare Vorgaben zur Nutzung von Social Media im Unternehmen oder zur visuellen Identität der Marke. Gerade diese Visual Guidelines umfassen dann auch Punkte wie Logo-Nutzung, Typografie, Farbpalette, Bildsprache, Tone of Voice und Sprache sowie Layout-Prinzipien von Print- und Online-Materialien.

Als Agentur haben wir bereits viele Brand und Visual Guidelines erstellt und optimiert. Hier sind drei praktische Tipps, die ihr beachten solltet, bevor ihr den Launch eures eigenen Brandings oder Rebrandings angeht:

Drei Tip­ps für die Ent­wick­lung von kla­ren Guide­lines

1. Erst erkennen und analysieren, dann anfangen: Klärt den Aufbau eurer Guidelines gründlich, bevor ihr loslegt. Es ist wichtig, dass die Richtlinien vor allem für die An­wen­der:innen verständlich sind. Eine klare Struktur hilft dabei, dass alle Beteiligten die Vorgaben leicht verstehen und umsetzen können.

2. Gute und schlechte Beispiele demonstrieren: Es reicht nicht aus, nur die korrekte Verwendung eures Brandings zu erklären. Ihr solltet es auch zeigen. Demonstriert dabei auch, wie die Brand-Elemente nicht verwendet werden sollten. Beispiele für Ver­zer­rung­en, falsche Farben oder ungeeignete Hintergründe sind äußerst wertvoll, um falsche Anwendungen zu vermeiden.

3. Gestaltet die Guidelines direkt im gewünschten Marken-Stil: Stellt sicher, dass das Dokument selbst die Kultur eures Unternehmens widerspiegelt. Wenn eure Mar­ken­i­den­ti­tät quirlig, jung und energiegeladen ist, sollten die Guidelines nicht trocken und streng wirken. Sie sollten die Markenwerte auch visuell und inhaltlich transportieren.

Brand Guidelines sind mehr als nur ein Regelwerk – sie sind das Fundament einer konsistenten und starken Markenkommunikation. Sie sorgen dafür, dass eure Marke über alle Kanäle hinweg einheitlich und professionell präsentiert wird. Wenn ihr Unterstützung bei der Erstellung oder Optimierung eurer Brand Guidelines benötigt oder vielleicht für gewisse Use Cases eine Art Framework oder Brand-Baustein braucht, nutzt gerne unseren 👉 Easy Projekt Starter.  Dann schauen wir, wie wir euch unterstützen können.

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