Eine Marke ist mehr als ein Logo oder ein Produkt. Eine Marke lebt. Sie atmet – und das tut sie nicht von allein. Es braucht mehrere Helfer:innen dafür, wie z.B. Personen, die mit der Marke sympathisieren und regelmäßig ihre Produkte oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Kurzum: Es sind Brand Communities, die Marken erst so richtig zum Leben erwecken. Aber was bedeutet dieser Begriff genau und inwiefern trägt Community Branding zum langfristigen Erfolg eines Unternehmens bei?

Mehr als nur eine Fan­gemein­schaft

Eine Brand Community ist ein Konzept im Marketing, das eine Art "Gemeinschaft" beschreibt, bestehend aus Mitgliedern, die sich auf ähnliche Art und Weise emotional mit einer Marke verbunden fühlen. Das kann auf unterschiedliche Art und Weise passieren: entweder, sie entsteht von alleine, indem Markenfans solche Brand Communities in Foren, Discords, Social Media & Co. formieren – oder aber Marken forcieren dieses Zugehörigkeitsgefühl selber – entweder online oder offline.

Wie das Ganze aussehen kann? Online-Brand-Communities werden über verschiedene Social-Media-Plattformen, Foren und andere digitale Plattformen gebildet, während Offline-Brand-Communities durch Veranstaltungen und andere persönliche Erfahrungen entstehen.

Profitieren tun davon sowohl die "Fans", als auch die Marke an sich. Denn es gibt einen offenen Austausch unter den Mitgliedern, der beobachtet werden kann und aus dem wertvolle Erkenntnisse fürs Marketing gezogen werden können. Das erklärt auch, wieso Community Branding sich in den letzten Jahren zum Trend entwickelt hat – erfolgreich praktiziert von großen Marken wie Apple bis hin zu B2B-Startup-Unternehmen.

Schauen wir uns aber mal am Beispiel von Apple und weiteren Unternehmen an, wie das Konzept umgesetzt werden kann und wie Brand Communities zum Markenerfolg beisteuern. 👇

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Beispiele von Community Branding

Ein gutes Beispiel für eine bekannte und erfolgreiche Brand, deren Marketingstrategie zu einem sehr großen Teil aus ihrem Community Branding besteht, ist Apple. Denn wie wir wissen, ist die Marke nicht die einzige, die Smartphones, Tablets, Laptops und Co. anbietet. Und trotzdem gehört sie zu den bekanntesten auf dem Markt. Warum? Weil sie eine emotionale Verbindung zwischen Brand und Publikum schafft. Durch exklusive Live-Produktvorstellungen mit Millionen von Zuschauer:innen. Durch elegante Stores, die als Treffpunkt dienen, an denen Kund:innen zusammenkommen und sich persönlich über ihre gemeinsame Leidenschaft für Innovation und Design austauschen können. Indem Apple ihre Wertschätzung gegenüber ihrer Kundschaft zeigt, bindet sich ihr Publikum langfristig an sie, was wiederum das Markenimage stärkt. 💪

Ähnlich macht es die Kaffeehauskette Starbucks. Hier werden Kund:innen mit Loyalitätsprogrammen belohnt, wenn sie bestimmte Punkte sammeln. Ihre Kaffee-Shops werden zu Hubs, an denen sich die Gäste treffen und Teil einer größeren Community werden. Die Marke punktet auch mit ihren kleinen Details, das sie von anderen Cafés unterscheidet: Angefangen vom Namen auf dem Becher bis hin zu den saisonalen Designs. Jeder Aspekt der Starbucks-Erfahrung ist so gestaltet, um ein erinnerungswürdiges Markenerlebnis zu schaffen und eine Brand Community aufzubauen, die immer - geschehe, was wolle – loyal bleibt.

Im Beauty-Sektor spielt sich hingegen vieles auf Instagram ab. Wie z.B. beim Kosmetikunternehmen Lush. Die Produktion von UGC-Content ermöglicht es, eine treue Online-Community aufzubauen, die hinter den Produkten steht und gleichzeitig die Werte der Marke wie Nachhaltigkeit und Inklusivität teilt bzw. verkörpert.

Fazit

Vielleicht denkt ihr euch jetzt: "Naja, scheint ja so, als würde Community Branding nur ein Thema für B2C-Unternehmen sein. Im B2B-Sektor ergibt's ja gar keinen Sinn." Da müssen wir euch aber enttäuschen oder besser gesagt: beruhigen. 😄 Denn es ist durchaus sinnvoll, als B2B-Unternehmen eine Brand Community aufzubauen. Nur dann bestehen die Mitglieder eben aus Unternehmen, Agenturen, Organisationen etc., statt aus Privatpersonen. Die Vorteile bleiben die Gleichen.

Und falls ihr keine genauen Ideen davon haben solltet, wie ihr das Ganze angeht, weil ihr bisher noch keine Erfahrungen mit Community-Aufbau hattet, dann schreibt uns gerne an. Wir beraten euch, wie ihr das Community Branding strategisch angehen und umsetzt könnt. Sagt uns dafür einfach Hallo! 👋 – per E-Mail oder über unseren Easy Projekt-Starter.

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