Die Markenführung im digitalen Raum ist heutzutage wichtiger als je zuvor. Es gibt zahlreiche Gründe, warum es sich lohnt, in Digital Branding zu investieren und die eigene Marke im digitalen Zeitalter perfekt zu positionieren. Vier davon stellen wir euch heute vor.

I. Online-Touchpoints systematisch erschließen

Um die eigene Marke reichweitenstark zu kommunizieren, braucht es ein konsistentes Erscheinungsbild – und zwar eins, dass sich eindeutig vom Wettbewerb abhebt. Alt hergebrachte Logos, Hausschriften und Farben müssen mitunter „angepackt“ und für digitale Medien optimiert werden. Die Marke visuell auf online einzustimmen, ist dabei zweifelsohne eine Herausforderung. Immerhin sind viele verschiedene Formate und Content-Typen zu berücksichtigen… Doch es lohnt sich! Online-Touchpoints zu erschließen und zu nutzen, ist in der Tat sehr dankbar und vor allen Dingen eins: skalierbar.

II. Zielgruppen über digitale Medien erreichen und an sich binden

Jeder Marketer kennt sie: die Frage nach den (potenziellen) Kunden. Und das Einmaleins im Netz? Eine Marke muss schnell und problemlos auffindbar sein. Dies gilt nicht nur Bestandskunden, sondern auch für potenzielle Neukunden. So können Stakeholder durch gezielte Suchmaschinenoptimierung (SEO), Werbeanzeigen über Google & Co. und nicht zuletzt durch smartes Content Marketing bspw. über Social Media auf das Unternehmen stoßen und relevante Informationen über Produkte/Dienstleistungen beziehen. In diesem Sinne: Let me google it for you!

III. Auffindbarkeit und Wiedererkennungswert im Netz erhöhen

Eins der wesentlichen Ziele von Digital Branding ist es, einen visuellen Rahmen zu entwickeln. Einen Rahmen, der es vermag, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, in Erinnerung zu bleiben und die Brand Story markentreu zu erzählen. Wie dies gelingt? Bei den meisten Unternehmen wird hierzu das Corporate Design noch einmal grundsätzlich überarbeitet, um es „digital tauglich“ zu gestalten. Alles mit dem Ziel, dass der Kunden künftig innerhalb eines Augenblicks die Marke plattformunabhängig wahrnimmt. Daher investieren einige schon seit geraumer Zeit in einen sog. digitalen Styleguide, der den visuellen Stil definiert und die konsistente Content Creation für verschiedene Formate, das Visual Storytelling, erleichtert.

IV. Brand Trust erhöhen und konsequent Vertrauen aufbauen

Digitale Marken sind dialogorientiert, sie leben vom Austausch. Mit ihnen wird sich auseinandergesetzt … ja sogar diskutiert. Nicht zuletzt soziale Medien sind attraktive Kanäle, um das Beziehungsmanagement interaktiv zu fördern, die Glaubwürdigkeit der Marke systematisch zu steigern und eine loyale Community aufzubauen. Durch sie ist es einfacher als je zuvor, mit Kunden in Kontakt zu treten und durch gekonnten Content gepaart mit glaubwürdigen Dialogen nachhaltig Vertrauen aufzubauen. Der Bonus: Unternehmen können ihre Kunden, deren Wünsche und „Needs“ intensiver, weil ungefilterter kennenlernen und spannende Customer Insights generieren. Brand Trust hat in diesem Fall mehr als nur Design-Komponenten, sondern hängt auch von einem ab: der Brand Voice, der Art mit Nutzern zu sprechen.

Alles schön und gut. Die Gründe sind überzeugend, aber es hinkt noch an der Strategie und der Umsetzung der digitalen Marke? Keine Sorge, ihr seid nicht alleine – es geht vielen so. Geht daher einfach noch einmal einen Schritt zurück. Denn ohne Strategie ist in Sachen „Markenführung“ nichts los – und das nicht bloß im Web.

Diese strategischen Fragen bringen euer Digital Branding voran:

  • Welche Richtung wollen wir mit unserer Digital Brand einschlagen?
  • Was versprechen wir uns davon? Was sind unsere Ziele?
  • Kennen wir wirklich unsere Zielgruppen und die Kanäle, in denen sie sich aufhalten?
  • Welche Kanäle nutzen wir? Um welche müssten wir unseren Media-Mix erweitern? Sind sie aufeinander abgestimmt?
  • Haben wir in der letzten Zeit etwas Neues gewagt und neue Formate ausprobiert?
  • Sind unsere Storytelling Techniken noch aktuell und angesagt?
  • Berücksichtigen wir auch hinreichend Bezahlformate und Earned Media? Nutzen wir die Chancen des digitalen Empfehlungsmarketing?
  • Setzen wir uns genügend mit dem Feedback und den Zahlen auseinander? Was kommt statistisch am besten an? Was dagegen gar nicht?

Selbstklärung

Digitalen Brands gehört die Zukunft... Also, worauf warten? Meldet euch gerne per E-Mail bei uns und wir vereinbaren ein unverbindliches Kennenlernen – stilecht natürlich als Online-Meeting.